Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Stephen Francis, der weltbekannte jamaikanische Sprinttrainer, ist im Alter von 64 Jahren verstorben, wie World Athletics mitteilte. Er war 1999 Mitbegründer des MVP (Maximising Velocity & Power) Track & Field Club in Kingston mit dem Ziel, zu beweisen, dass jamaikanische Athleten unter der Anleitung lokaler Trainer und Manager Weltklasseleistungen erbringen können.

Francis spielte eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Athleten wie Shelly-Ann Fraser-Pryce, Asafa Powell und Shericka Jackson zu Olympia- und Weltmeisterschaftsmedaillen. Der MVP Track & Field Club trainierte auch andere Medaillengewinner wie Elaine Thompson-Herah und Michael Frater. Francis, der als Meister der Talentförderung galt, trug zur Entwicklung zahlreicher Weltrekordhalter und Champions bei.

Er hatte einen Bachelor of Science in Management von der University of the West Indies und einen MBA in Finanzen von der University of Michigan, bevor er sich ganz dem Trainerberuf widmete. In Anerkennung seiner Verdienste um die Leichtathletik wurde ihm 2017 der Order of Jamaica verliehen.

Der MVP Track & Field Club würdigte seine visionäre Führung und sein unermüdliches Streben nach Exzellenz, das die Karrieren vieler Athleten prägte und die jamaikanische Leichtathletik weltweit aufwertete. Clubpräsident Bruce James sagte, Francis habe die Entwicklung der jamaikanischen Leichtathletik grundlegend verändert, indem er bewies, dass lokales Talent und Führungsstärke höchste Erfolge erzielen können.