Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Weltmeisterin Faith Cherotich dominierte den 3000-Meter-Hindernislauf der Frauen bei den Commonwealth Games in Glasgow und gewann in 9:01,76 Minuten. Sie setzte sich auf der Zielgeraden deutlich vom Feld ab und kam fast vier Sekunden vor der Engländerin Elise Thorner ins Ziel, die mit einer persönlichen Bestzeit von 9:05,45 Minuten Silber gewann. Olympiasieger Peruth Chemutai aus Uganda holte Bronze mit 9:09,96 Minuten.
Im Finale des 100-Meter-Hürdenlaufs der Frauen sicherte sich Devynne Charlton mit windunterstützten 12,33 Sekunden die Goldmedaille. Sie verwies die Jamaikanerin Megan Simmonds (12,41) und die Titelverteidigerin Tobi Amusan aus Nigeria (12,60) auf die Plätze. Amusan hatte im Vorlauf mit 12,19 Sekunden die schnellste Zeit erzielt, doch Charlton zeigte im Finale ihre stärkste Leistung.
Der Sri Lanker Rumesh Tharanga Pathirage sicherte sich im zweiten Durchgang mit 89,75 m den Titel im Speerwurf der Männer. Er setzte sich gegen ein starkes Teilnehmerfeld durch, darunter der indische Olympiasieger von 2021, Neeraj Chopra, der mit 85,83 m Silber gewann. Chopras Teamkollege Yashvir Singh holte Bronze mit einer persönlichen Bestleistung von 85,41 m. Der zweimalige Weltmeister Anderson Peters belegte den vierten Platz, Weltmeister Keshorn Walcott den sechsten und Olympiasieger Arshad Nadeem den neunten.
Adaejah Hodge stellte im Halbfinale über 200 Meter der Frauen mit einer Zeit von 22,01 Sekunden einen neuen Spiele-Rekord auf und gewann anschließend das Finale in 22,07 Sekunden vor Shaniqua Bascombe aus Trinidad und Tobago (22,35 Sekunden). Der Südafrikaner Sinesipho Dambile sicherte sich den Sieg über 200 Meter der Männer in 19,96 Sekunden, gefolgt vom Nigerianer Udodi Onwuzurike mit 20,09 Sekunden.
Im 800-Meter-Lauf der Frauen holte Georgia Hunter Bell in 1:59,51 Minuten Gold und verwies damit die kenianische Weltmeisterin Lilian Odira auf den zweiten Platz in 2:00,58 Minuten.