Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Carine N'koué wurde im Juni zur Generalsekretärin der UEFA-Stiftung für Kinder ernannt, nachdem sie über zehn Jahre lang humanitäre Arbeit geleistet und schutzbedürftige Kinder und Gemeinschaften weltweit unterstützt hatte. Zu ihren Erfahrungen zählt die direkte Mitarbeit bei der UEFA und dem Asiatischen Fußballentwicklungsprogramm während der syrischen Flüchtlingskrise in Jordanien im Jahr 2013, die sie nach der Gründung der Stiftung im Jahr 2015 fortsetzte. Sie verbrachte über vier Jahre in Flüchtlingslagern wie Za'atari und Azraq, wo sie sich auf die Integration von Flüchtlingskindern und die Förderung des sozialen Zusammenhalts durch Fußball und andere Sportarten konzentrierte.
N’koué erklärte, dass ihre Anwesenheit in den Lagern und der tägliche Kontakt mit Kindern und Familien ihre Sichtweise geprägt und die Effektivität der Stiftung verbessert hätten. Sie betonte, dass die Begünstigten als Individuen mit Träumen und Herausforderungen gesehen werden müssten, und hob hervor, wie wichtig es sei, Projekte zu besuchen und direkt mit den Beteiligten zu kommunizieren, um ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und darauf eingehen zu können.
N'koué, der nun die UEFA-Stiftung kurz vor ihrem zehnjährigen Bestehen leitet, bezeichnete diese Rolle als große Verantwortung. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Aktivitäten weiterzuentwickeln und ihre Legitimität zu stärken, indem sie Mitglieder, Verbände, Vereine, Spieler und Sponsoren stärker in Projekte der sozialen Verantwortung einbindet.