Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
BK Häcken ging als Sieger aus dem ersten Finale des UEFA Women's Europa Cup hervor und besiegte Hammarby IF in einem rein schwedischen Duell, das über zwei Spiele entschieden wurde. Häcken gewann das Auswärtsspiel mit 1:0 und sicherte sich den Titel mit einem 3:2-Heimsieg, sodass im Finale insgesamt sechs Tore fielen. Die junge Stürmerin Felicia Schröder erzielte alle vier Tore für Häcken und avancierte damit zu einer Schlüsselfigur für den Erfolg des Teams und die Geschichte des Wettbewerbs.
Dieses Finale war insofern bemerkenswert, als es das erste UEFA-Klubwettbewerbsfinale mit zwei schwedischen Mannschaften war und damit das langjährige Engagement des Landes im Frauenfußball unterstrich. Häcken und Hammarby erreichten diese Runde, nachdem sie im Halbfinale Eintracht Frankfurt bzw. Sparta Prag besiegt hatten. Schweden blickt auf eine lange Tradition im Frauenfußball zurück. Umeå IK gewann Anfang der 2000er-Jahre zweimal den UEFA Women's Cup, doch in den letzten Jahren gab es weniger kontinentale Erfolge, da Topspielerinnen ins Ausland wechselten. Dieser Erfolg zeigt, dass schwedische Klubs auf europäischer Ebene weiterhin konkurrenzfähig sind.
Abseits des Platzes ist das Wachstum des Frauenfußballs in Schweden unübersehbar. Hammarby hat sich eine starke Fangemeinde aufgebaut und lockte über 17.000 Zuschauer zum schwedischen Pokal und stellte mit über 20.000 Zuschauern einen neuen Zuschauerrekord für ein Champions-League-Spiel der Frauen gegen Manchester City auf. Auch Häcken verzeichnete einen Anstieg der Unterstützung, mit einem Zuwachs der durchschnittlichen Zuschauerzahlen um 34 %. Dies spiegelt das allgemeine Wachstum in der Damallsvenskan, Schwedens höchster Frauenliga, wider, die einen Zuwachs von fast 10 % verzeichnete. Schwedische Fans zeigten auch international große Unterstützung, insbesondere während der UEFA Frauen-EURO 2025, was die lebendige Fußballkultur in Schweden unterstreicht.