Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Der kenianische Leichtathletikverband setzt sich verstärkt für die Einbindung von Frauen in Trainer-, Kampfrichter- und Führungspositionen ein, um die Geschlechterkluft in der Leichtathletik zu schließen. Diese Initiative steht im Einklang mit der Strategie für Geschlechtergerechtigkeit in Führungspositionen des Weltleichtathletikverbandes, die bis 2029 eine Frauenquote von mindestens 40 % in den Vorständen und unter den CECS-Trainern der Stufe 1 anstrebt. Zwischenziele wurden für 2027 festgelegt. Susan Kamau, Verwaltungsdirektorin des kenianischen Leichtathletikverbandes, betonte das Engagement des Verbandes, ein Umfeld zu schaffen, in dem Frauen umfassend vertreten sind und zukünftige Generationen inspirieren können.

Im Einklang mit diesen Zielen schulte Athletics Kenya im Oktober 44 Frauen in einem CECS-Level-1-Kurs des African Athletics Development Centre. Zu den Teilnehmerinnen gehörten Vertreterinnen von Organisationen wie den kenianischen Streitkräften, der Nationalen Polizei, dem kenianischen Gefängniswesen, dem Nationalen Jugenddienst, dem kenianischen Forstdienst und verschiedenen Universitäten. Der Kurs umfasste Grundlagen des Athletentrainings, darunter Kommunikation, mentale Fähigkeiten, Trainingsphilosophie, Talentförderung und das Wohlergehen der Athletinnen, und folgte einer obligatorischen Online-Schulung zum Kinderschutz.

Jane Kiende, Lehrerin und Trainerin aus dem Bezirk Meru und ehemalige Geherin, nannte die von ihr erlebte Geschlechterungleichheit als Motivation für ihren Einstieg ins Trainergeschäft. Nach Abschluss der Trainerausbildung und des Online-Kurses „Gender Leadership“ von World Athletics wurde Kiende als Kinderschutzbeauftragte und Trainerin für das kenianische Team bei den Afrikameisterschaften in Accra, Ghana, ausgewählt. Sie betonte, dass ihr diese Erfahrung ermöglichte, eng mit Athletinnen und Athleten zusammenzuarbeiten und Fähigkeiten wie Kommunikationsfähigkeit, Offenheit und Teamfähigkeit anzuwenden.