Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Alegna González sicherte sich bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Tokio 25 die Silbermedaille im 20-km-Gehen. Mit einer Zeit von 1:26:06 stellte sie einen nordamerikanischen Rekord auf und belegte hinter der viermaligen Weltmeisterin Maria Perez aus Spanien den zweiten Platz. González erreichte in den vergangenen vier Jahren bei großen Meisterschaften regelmäßig Top-8-Platzierungen, darunter fünfte Plätze bei den Olympischen Spielen 2021 und 2024. Ihre Medaille wurde als Beweis für ihren Einsatz und ihr intensives Training im Laufe des Jahres gefeiert, die zu ihrer mentalen und physischen Vorbereitung auf den Wettkampf beigetragen hatten.
González setzt ihren Erfolgslauf auch 2026 fort und hat bisher alle ihre vier Rennen gewonnen. Den Anfang machte sie mit dem Sieg im 5000-Meter-Gehen bei den Penn Relays, gefolgt von ihrem Debüt im Halbmarathon-Gehen in Rio Maior mit einem nordamerikanischen Rekord von 1:32:15. Es folgten Siege in La Coruña und die erfolgreiche Titelverteidigung über 10 km in Madrid.
Die Silbermedaille folgte, nachdem González aufgrund von Magenproblemen nicht am 35-km-Gehen bei denselben Weltmeisterschaften teilnehmen konnte, was ihr beim Zuschauen große Sorgen bereitete. Ihre Leistung markierte einen historischen Moment für Mexiko, denn zusammen mit Uziel Muñoz' Silbermedaille im Kugelstoßen der Männer waren dies Mexikos erste WM-Medaillen seit 2017 und das erste Mal seit 24 Jahren, dass Mexiko bei derselben WM zwei Medaillen gewann. González' Erfolg unterstrich zudem die starke Leistung der lateinamerikanischen Athleten bei den Weltmeisterschaften.
Nach dem Wettkampf verbrachte González eine Woche in Tokio mit ihrem jüngeren Bruder Jorge, genoss die lokale Kultur und Küche und ließ die unvergessliche Meisterschaftserfahrung Revue passieren.