Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Monica und Theresa lernten sich 2024 während eines Seifenherstellungskurses des UNESCO-Programms für technische und berufliche Bildung (TVET) in Wau kennen und betreiben nun ein Unternehmen, das Seife und Shampoo herstellt. Monica, die zuvor Backwaren verkaufte, erlernte die Seifenherstellung und bildete drei Monate lang in Warrap andere Teilnehmer aus. Trotz Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung und schwankender Auftragslage versorgen sie weiterhin die lokale Bevölkerung.
Marina arbeitet in einem gut besuchten Friseursalon in Wau. Sie absolvierte einen Friseurkurs des UNESCO-Berufsbildungsprogramms, obwohl sie anfangs nur eine Flechtfrisur beherrschte. Seitdem hat sie ihre Fähigkeiten um Dreadlocks, den Umgang mit dem Glätteisen und professionelles Waschen und Trocknen erweitert. Obwohl sie manchmal mit Materialengpässen und schwankendem Geschäftsaufkommen zu kämpfen hat, schätzt sie ihre neue Einnahmequelle sehr.
Machar hatte keinerlei Erfahrung im Schneiderhandwerk, als er den Berufsbildungskurs besuchte, um das Nähen zu lernen und eine Arbeitsstelle zu finden. Heute arbeitet er in einer lokalen Werkstatt, die sich auf Schuluniformen spezialisiert hat, und bietet Jugendlichen in den Ferien Schulungen an. Auch Formina absolvierte den Kurs und betreibt ein kleines Schneideratelier in der Nähe ihres Wohnorts, obwohl sie weder zuvor Erfahrung im Schneiderhandwerk noch in der Unternehmensführung hatte.
Die Teilnehmer wiesen auf Herausforderungen wie die Verfügbarkeit von Materialien und schwankende Geschäftskonjunktur hin, erkennen aber die Berufsausbildung als Chance, Fähigkeiten zu entwickeln und innerhalb ihrer Gemeinschaften ein Einkommen zu erzielen.