Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die Schottin Caroline Weir sicherte sich mit zehn Treffern die Torjägerkrone in der Gruppenphase der EM-Qualifikation für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027. Am sechsten Spieltag überholte Weir die Belgierin Tessa Wullaert, indem sie gegen Israel vier Tore erzielte und damit Wullaert, die am Ende acht Treffer verbuchen konnte, hinter sich ließ. Zuvor hatte Weir jeweils einen Hattrick gegen Luxemburg und Israel erzielt und Schottland damit im Aufstiegskampf der Gruppe B4 unterstützt.
Wullaert, der in der Torschützenliste den zweiten Platz belegte, feierte während der Qualifikation sein 100. Länderspieltor. Belgien verpasste den Aufstieg nach Schottland aufgrund des schlechteren Torverhältnisses in der Gesamtwertung trotz Wullaerts individueller Leistungen nur knapp.
In Liga A erzielte die Spanierin Edna Imade mit fünf Toren, ihren ersten Treffern auf internationaler Ebene, die meisten Tore und trug so maßgeblich dazu bei, dass sich der amtierende Weltmeister Spanien vor England direkt für die nächste Runde qualifizierte. Sie traf ein Tor mehr als ihre spanischen Teamkolleginnen Clàudia Pina und Vicky López.
Rimantė Jonušaitė aus Litauen erzielte in Liga C sechs Tore, darunter vier Treffer beim 6:1-Sieg gegen Liechtenstein. Dies war die höchste Torausbeute in einem einzelnen Qualifikationsspiel, bis Weir diese am 5. Spieltag egalisierte.
Die Qualifikationskampagne war geprägt von zahlreichen Hattricks von Spielern wie Weir, Wullaert und Jonušaitė, was die herausragenden individuellen Leistungen in den verschiedenen Ligen unterstreicht.