Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die vom National Institutes of Health (NIH) geförderte Human Cancer Models Initiative (HCMI) hat eine umfassende Sammlung patienteneigener Tumormodelle entwickelt, um die Krebsforschung und Präzisionstherapien voranzutreiben. Diese Sammlung umfasst 665 Labormodelle der nächsten Generation, die von 2.780 Spendern stammen und 25 Krebsarten repräsentieren. Laut NIH deckt sie alle gängigen Subtypen und wichtigen genetischen Veränderungen innerhalb jedes Subtyps ab.
Diese Modelle weisen eine hohe molekulare Übereinstimmung mit ihren ursprünglichen Tumoren auf und bilden genetische Mutationen sowie Genexpressionsmuster ab, die mit Malignität in Verbindung stehen. Laut NIH behebt dieses umfangreiche Datenarchiv die bisherigen Einschränkungen von Modellen, die nur eine begrenzte biologische Vielfalt menschlicher Krebserkrankungen erfassten.
Zu den im Labor gezüchteten Modellen gehören Organoide mit einer Zellzusammensetzung, die natürlichen Organen ähnelt. Beispielsweise weisen aus Hirntumoren gewonnene Neurosphären-Zellcluster Merkmale neuronaler Stammzellen auf. Diese Modelle ermöglichen Studien zur Tumorentwicklung, -diversität und zum Zusammenhang zwischen genetischen Merkmalen und Arzneimittelempfindlichkeit.
Durch die Verknüpfung von patientenbasierten Modellen mit molekularen und klinischen Daten schafft HCMI einen Rahmen, um das Verständnis der Krebsbiologie zu vertiefen und die Behandlungsergebnisse für Patienten zu verbessern. Die Ressource ist international zugänglich und wird Krebsforschern zur Verfügung gestellt, um ein tieferes Verständnis zu fördern und die Therapieentwicklung zu beschleunigen.