Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Andrea Minisini, ein Pionier und mehrfacher Welt- und Europameister, übernahm nach seinem Rücktritt 2024 Botschafter- und Trainerfunktionen. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Synchronschwimmen 2026 in Budapest leitete er Meisterkurse und überreichte Medaillen in der Duna Arena. Minisini präsentierte außerdem ein von ihm entwickeltes neues Wettkampfformat, den Acrobatic Showdown, bei dem zwei Teams gleichzeitig drei akrobatische Elemente zur gleichen Musik vorführen. Er berichtete von positiven Reaktionen sowohl bei den Athleten als auch beim Publikum.
Minisini hob hervor, dass das neue Bewertungssystem für den künstlerischen Eindruck im Solo-Schwimmen der Männer den Athleten hilft, ihre Fähigkeiten zu verbessern, während die Kampfrichter zunehmend gut durchdachte und gelungene Choreografien honorieren. Er betonte die Ausgewogenheit zwischen technischem Können und künstlerischem Feingefühl, die die neue Generation von Schwimmern an den Tag legt.
Russland sicherte sich neun der elf Disziplinen, wobei Anna-Mariia Fomicheva und Aleksandra Zavialova jeweils vier Goldmedaillen gewannen und weitere Medaillen zum russischen Mannschaftssieg beitrugen. Auch Spanien zeigte starke Leistungen mit aufstrebenden Talenten, die bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles um den Titel mitkämpfen könnten. Laut Minisini zeichnet sich das spanische Team dadurch aus, dass es mehr Wert auf ausdrucksstarke Darbietungen als auf hohe technische Finesse und Choreografie legt, was dem Frauenwettbewerb zusätzliche Unberechenbarkeit verleiht.
Bei den männlichen Athleten sicherte sich der Russe Zakhar Tromimov die meisten Goldmedaillen mit Siegen in beiden Einzeldisziplinen.