Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Setúbal ist Austragungsort der letzten Wettkämpfe des Open Water Weltcups 2026. 105 Athleten aus 29 Nationalverbänden werden an zwei Tagen teilnehmen. Der Austragungsort blickt auf eine lange Tradition im Weltcup zurück und war seit 2007 bereits 16 Mal Gastgeber. Am Ende der Saison werden Preisgelder vergeben: 50.000 US-Dollar für die Gesamtsieger der Männer und Frauen, 10.000 US-Dollar für die Sprintsieger und 5.000 US-Dollar für die Juniorensieger beider Geschlechter.
In der Weltrangliste über 10 km der Frauen führt die Australierin Moesha Johnson mit 650 Punkten Vorsprung vor der Spanierin Angela Martinez Guillen und der Deutschen Lea Boy, die auf den Plätzen zwei und drei liegen. Johnson hat die 10 km bei jedem Weltcup-Stopp dieser Saison gewonnen und dabei jedes Mal 800 Punkte geholt. Nachdem sie im letzten Jahr in Setúbal die 10 km gewonnen hat, wird erwartet, dass Johnson ihre starke Leistung fortsetzt. Zu den weiteren Top-Konkurrentinnen zählen die Italienerin Ginevra Taddeucci, die Gesamtführende für 2025 und Silbermedaillengewinnerin von Setúbal im letzten Jahr, sowie die Französin Caroline Jouisse, die 2025 ebenfalls in Setúbal auf dem Podium stand und kühlere Wasserbedingungen bevorzugt.
Die Weltrangliste der Männer ist hart umkämpft: Der Franzose Marc-Antoine Olivier und der Italiener Andrea Filadelli teilen sich mit jeweils 1.700 Punkten den ersten Platz. Dahinter folgen Sacha Velly (1.660 Punkte) und David Betlehem (1.630 Punkte). Olivier und Velly erzielten im vergangenen Jahr in Setúbal einen französischen Doppelsieg über 10 km und zählen auch dieses Jahr wieder zu den Favoriten. Der Ungar Betlehem hat in diesem Jahr bei jedem Wettkampf eine Medaille gewonnen, darunter mehrere Podiumsplätze in Somabay, Ibiza und Golfo Aranci.