Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

In Nepal haben sich Frauen und Mädchen aufgrund verschiedener Herausforderungen wie Frühverheiratung, ungleicher Verteilung der Hausarbeit und des rasanten Wandels hin zu einer digitalen Wirtschaft vom regulären Bildungssystem ausgeschlossen. Das UNESCO-Programm „Capability Development for Education“ (CapEd) arbeitet in Partnerschaft mit den Community Learning Centers (CLCs) und der nepalesischen Regierung daran, inklusive und lebenslange Lernmöglichkeiten zu fördern.

Eine der Begünstigten, die 19-jährige Ashika, musste aufgrund ihrer frühen Heirat die Schule abbrechen und besucht nun die 10. Klasse im Rahmen eines außerschulischen Bildungsprogramms an der Shikharapur Open School. Nachdem sie ihr Smartphone anfangs nur für soziale Medien genutzt hatte, entwickelte Ashika es nach einer Technologieschulung in einem lokalen Lernzentrum zu einem Lernwerkzeug weiter. Dieser digitale Ansatz ermöglicht es ihr, neben ihren häuslichen Pflichten zu lernen, indem sie sich selbstständig Lernvideos anhört und Online-Wörterbücher nutzt.

Auch in Nepals Distrikt Saptari erwarb Suman Chaudhary, die zuvor aufgrund mangelnder Smartphone-Kenntnisse Schwierigkeiten mit digitalen Zahlungen hatte, durch praktische Schulungen im Laxmi CLC digitale Kompetenzen. Diese Schulung ermöglicht es ihr nun, mobile und Computeranwendungen sicher zu nutzen und so ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit und Teilhabe an der digitalen Wirtschaft zu fördern.

Diese gemeindebasierten Programme zur Förderung digitaler Kompetenzen und Bildung arbeiten daran, kritische Zugangslücken zu schließen und Frauen und Mädchen in Nepal zu befähigen, ihre Bildung und digitalen Fähigkeiten zu verbessern.