Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Tiefeninterviews mit internationalen Studierenden unterschiedlichen Geschlechts, Nationalitäten und sozioökonomischer Herkunft in der Türkei geben Einblicke in ihre akademischen und sozialen Erfahrungen. Die Teilnehmenden beschrieben, wie sie Kontakte knüpfen, mit Unterschieden umgehen und ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln, wobei offener Dialog und aufmerksames Zuhören eine wichtige Rolle spielen.

Zu den wiederkehrenden Themen zählte die Bedeutung von Sprachkenntnissen für den Studienerfolg und die soziale Integration. Gute Sprachkenntnisse halfen den Studierenden, Freundschaften zu schließen und im Alltag an Selbstvertrauen zu gewinnen. Auch die Beziehungen zu Kommilitonen, insbesondere im universitären Umfeld, spielten eine wichtige Rolle, indem sie den Zugang zur lokalen Kultur ermöglichten und die Studierenden beim Verständnis sozialer Normen unterstützten. Dieser Prozess trug im Laufe der Zeit dazu bei, dass sich die Studierenden besser in ihrer Umgebung zurechtfanden.

Die Studierenden beschrieben das Zugehörigkeitsgefühl als einen Prozess, der sich allmählich durch wiederholte gemeinsame Interaktionen entwickelt und nicht unmittelbar eintritt. Dies unterstreicht den fortlaufenden Integrationsprozess internationaler Studierender im akademischen Umfeld.