Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Afroamerikanische Jugendliche aus Lateinamerika und der Karibik trafen sich in Colón, Panama, um Erfahrungen auszutauschen und Vorschläge zur Stärkung ihrer Führungsrolle und ihres Einflusses auf regionale Entscheidungen zu entwickeln. Im Mittelpunkt des Treffens standen Identität, Kultur, Rechte, Teilhabe und soziale Gerechtigkeit. Dabei wurden die Bestrebungen und Beiträge afroamerikanischer Jugendlicher in der Region hervorgehoben.

Die Veranstaltung im Colón-Kunst- und Kulturzentrum wurde von der Regierung Panamas, dem System der Vereinten Nationen und dem Colón-Kunst- und Kulturzentrum mit Unterstützung der CAF – Entwicklungsbank Lateinamerikas – organisiert. Sie würdigte die historische und kulturelle Bedeutung der afro-stämmigen Gemeinschaften in Panama und der gesamten Region.

Zwei Tage lang befassten sich die Delegierten mit Themen wie Bildung, Kultur, Menschenrechte, politische Teilhabe, Innovation, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung mit dem Ziel , inklusive und repräsentative Gesellschaften frei von Diskriminierung zu schaffen.

Das wichtigste Ergebnis war die Ausarbeitung der Erklärung des Afro-Lateinkaribischen Jugendkongresses, in der Prioritäten und Empfehlungen zur Stärkung der Inklusion, Partizipation und Anerkennung von Jugendlichen afrikanischer Abstammung dargelegt werden. Dieses Dokument wird 2026 in verschiedenen regionalen und internationalen Foren, darunter der Generalversammlung der OAS, der Generalversammlung der Vereinten Nationen und dem UN - Jugendforum, vorgestellt.

Esther Kuisch Laroche, Direktorin des UNESCO-Regionalbüros in Santiago und des Regionalbüros für Lateinamerika und die Karibik, betonte das Engagement der UNESCO für die Förderung der Führungsrolle junger Menschen afrikanischer Abstammung und deren volle Teilhabe am Aufbau gerechter, inklusiver und nachhaltiger Gesellschaften.