Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Der Rat des Internationalen Geowissenschaftlichen Programms (IGCP) hat auf seiner 11. Sitzung am 10. und 30. März 2026 eine Sonderförderung für Lateinamerika und die Karibik ausgeschrieben. Ziel dieser Initiative ist die Stärkung der regionalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit, des Kapazitätsaufbaus und der nachhaltigen Entwicklung in den Geowissenschaften. Das Programm wird gemeinsam von der UNESCO und der Internationalen Union der Geologischen Wissenschaften (IUGS) mit einem Budget von 150.000 US-Dollar finanziert und entspricht den Projektkriterien des IGCP.
Diese Ausschreibung knüpft an die Sonderausschreibung für Afrika aus dem Jahr 2025 an, die über 300 Interessensbekundungen aus 45 Ländern hervorrief. Aus diesem Prozess wurden drei Projekte ausgewählt, die für drei Jahre mit bis zu 50.000 US-Dollar jährlich gefördert werden. Der Fokus liegt auf Grundwasser, Bodenschätzen und Klimawandel im Zusammenhang mit den UNESCO-Geoparks in Afrika.
Die aktuelle Fördermöglichkeit unterstützt international relevante geowissenschaftliche Forschung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kapazitätsaufbaumaßnahmen in Lateinamerika und der Karibik, im Einklang mit den laufenden Prioritäten der UNESCO und der IUGS.