Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Agnes Ngetich, die kenianische Athletin, die aktuell die Weltrangliste im Straßenlauf anführt, wird bei den Leichtathletik-Straßenlauf-Weltmeisterschaften in Kopenhagen im Halbmarathon der Frauen antreten. Im Jahr 2026 hat sie bemerkenswerte Vielseitigkeit bewiesen: Sie gewann die Crosslauf-Weltmeisterschaften im Januar mit 42 Sekunden Vorsprung, erzielte in Lille die Weltjahresbestzeit von 28:58 Minuten über 10 km und lief in Monaco 8:08,95 Minuten über 3000 m. Ihr Halbmarathon-Debüt in Valencia gab sie in 1:03:04 Stunden, woraufhin sie mit 1:03:08 Stunden einen weiteren Sieg einfuhr – beides die zweit- und drittschnellsten jemals gelaufenen Zeiten, nur knapp hinter Letesenbet Gideys Weltrekord von 1:02:52 Stunden. Obwohl sie im März beim New-York-City-Halbmarathon den 13. Platz belegte, stellt dies eine Ausnahme in ihrer ansonsten beeindruckenden Bilanz dar.

Zu ihren Konkurrentinnen zählt die Äthiopierin Tsigie Gebreselama, Silbermedaillengewinnerin der Crosslauf-Weltmeisterschaften 2023 und Weltranglistenvierte im Straßenlauf. Gebreselama geht als schnellste Teilnehmerin nach Kopenhagen, nachdem sie den Halbmarathon in Lissabon in 1:04:48 Stunden gewonnen hat und ihre persönliche Bestzeit im letzten Jahr bei 1:04:21 Stunden liegt. Bei den ersten Straßenlauf-Weltmeisterschaften belegte sie den vierten Platz und peilt diesmal eine Podiumsplatzierung an. Eine weitere Äthiopierin, Ftaw Zeray, beeindruckte mit einer persönlichen Bestzeit von 1:05:12 Stunden in Paris und einem Podiumsplatz in Istanbul. Bei den Weltmeisterschaften 2023 wurde sie Sechste im Halbmarathon.

Zu Kenias Stärke in dieser Disziplin zählt auch Lilian Kasait Rengeruk, die bei den Olympischen Spielen 2024 in Valencia mit 1:03:32 die viertschnellste Zeit aller Zeiten über diese Distanz erzielte. Rengeruks Erfolgsbilanz umfasst eine 10-km-Zeit von 29:32 Minuten und einen fünften Platz über 10.000 m bei den Olympischen Spielen in Paris. Weitere kenianische Läuferinnen wie Daisilah Jerono und Veronica Loleo stellten kürzlich ebenfalls beachtliche persönliche Bestzeiten auf und unterstrichen damit die Leistungsdichte Kenias in diesem Feld.