Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Weltmeister Oblique Seville sicherte sich den jamaikanischen 100-Meter-Titel mit einer souveränen Zeit von 9,82 Sekunden – der schnellsten Zeit weltweit in diesem Jahr und seiner drittbesten persönlichen Leistung. Seville zeigte sich erleichtert über den errungenen nationalen Titel, merkte aber an, dass einige wichtige Konkurrenten fehlten, was den Rennverlauf beeinflusst haben könnte. Er deutete an, dass unter anderen Umständen eine noch schnellere Zeit möglich gewesen wäre.

Sevillas Sieg wurde durch den 19-jährigen Gary Card ergänzt, der als Wildcard-Teilnehmer bei den Senioren mit beeindruckenden 9,93 Sekunden den zweiten Platz belegte. Diese Leistung bedeutete einen neuen jamaikanischen U20-Rekord und brachte ihn auf den geteilten dritten Platz der ewigen U20-Weltrangliste. Card lobte sein Trainingsumfeld und erklärte, er sei offen für eine Teilnahme an den U20-Weltmeisterschaften oder den Commonwealth Games in dieser Saison.

Im 100-Meter-Lauf der Frauen gewann die zweifache 200-Meter-Weltmeisterin Shericka Jackson, die ihren ersten 100-Meter-Lauf der Saison bestritt, in 10,81 Sekunden – ihrer schnellsten Zeit seit 2023. Sie überholte die Silbermedaillengewinnerin Tina Clayton, die mit 10,85 Sekunden ihre Saisonbestleistung egalisierte. Jonielle Smith erzielte mit 10,94 Sekunden eine persönliche Bestzeit und belegte den dritten Platz. Damit komplettierte sie den Dreifachsieg der MVP-Trainingsgruppe.

Jackson hob hervor, dass sie sich in diesem „Ruhejahr“ darauf konzentriere, den Wettkampf zu genießen, was eine entspanntere Herangehensweise an die Saison widerspiegele.