Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

In Gaza hat die akute Ernährungsunsicherheit dazu geführt, dass etwa jede fünfte Familie nur eine Mahlzeit pro Tag zu sich nimmt. Laut den neuesten Zahlen der Vereinten Nationen berichtet die Hälfte der Familien, dass ihnen im vergangenen Monat mindestens einmal die Lebensmittel ausgegangen sind. Dies wird auf Bargeldknappheit und stark gestiegene Lebensmittelpreise seit der Eskalation der Kampfhandlungen im Oktober 2023 zurückgeführt.

Zu den humanitären Maßnahmen gehörte die Lieferung hunderter Paletten mit Hilfsgütern – darunter Obst, Gemüse, Windeln für Erwachsene, Schulmaterialien und Treibstoff – über den Grenzübergang Kerem Schalom, einen wichtigen Einreisepunkt an der Grenze zwischen Israel, Ägypten und Gaza. Im Rahmen der Hilfsaktion im August verteilten die Vereinten Nationen und ihre Partner Lebensmittelpakete und Weizenmehl an über 600.000 Menschen.

Trotz des im Oktober 2025 von Israel und der Hamas unterzeichneten Waffenstillstandsabkommens führen häufige israelische Militärangriffe weiterhin zu Todesfällen und Vertreibung. Über zwei Millionen Menschen, nahezu die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens, wurden vertrieben und leben zumeist in provisorischen Unterkünften. Rund 90 Prozent der zivilen Infrastruktur – darunter Wohnhäuser, Krankenhäuser, Wasserwerke und Schulen – wurden schwer beschädigt oder zerstört.

Darüber hinaus hatten drei Viertel der Haushalte Schwierigkeiten beim Zugang zu Märkten, was die Versorgung mit Nahrungsmitteln und die wirtschaftliche Erholung inmitten der anhaltenden Sicherheitsbeschränkungen weiter erschwerte.