Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die 28. Verleihung der L’Oréal-UNESCO-Auszeichnung „Für Frauen in der Wissenschaft“ würdigt fünf Wissenschaftlerinnen für ihre Pionierarbeit in den Lebens- und Umweltwissenschaften. Ihre Forschung befasst sich mit globalen Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Umwelt, darunter Fortschritte in der Gewebezüchtung, der Genomik, der Landwirtschaft und den Auswirkungen der Ernährung auf die psychische Gesundheit. Die Preisträgerinnen wurden aus einer Rekordzahl von 504 Nominierungen aus 89 Ländern ausgewählt, was die weltweit wachsende wissenschaftliche Exzellenz von Frauen widerspiegelt.

Die diesjährigen Preisträgerinnen reihen sich ein in die über 5.000 Frauen, die bereits zuvor durch das Programm ausgezeichnet wurden, darunter 142 internationale Preisträgerinnen, von denen sieben den Nobelpreis in den Naturwissenschaften erhalten haben. Die Auswahl erfolgte durch eine unabhängige internationale Jury unter dem Vorsitz von Professorin Brigitte L. Kieffer, einer führenden Persönlichkeit der medizinischen Forschung.

Trotz dieser Erfolge zeigen UNESCO-Daten ein anhaltendes Ungleichgewicht der Geschlechter: Weltweit ist nur jede dritte Forscherin oder Forscher weiblich. Die seit 28 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen der Fondation L’Oréal und der UNESCO arbeitet daran, diese Lücke durch Initiativen wie das Programm „For Girls in Science“, die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern in 140 Ländern und die Internationalen Auszeichnungen zu schließen. Diese Partnerschaft wurde um weitere sechs Jahre verlängert.

Unter den Preisträgern des Jahres 2026 ist Professorin Liesl Zühlke aus Südafrika, die für ihre Arbeit zur Verbesserung der Versorgung von Kindern mit Herzerkrankungen, insbesondere rheumatischen Herzerkrankungen, geehrt wurde, von denen überproportional viele Kinder aus armen Verhältnissen betroffen sind.