Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Im Jahr 2025 erhielten weltweit etwa 90 % der Säuglinge – fast 116 Millionen – mindestens eine Dosis des Diphtherie-, Tetanus- und Pertussis-Impfstoffs (DTP), ein Anstieg um einen Prozentpunkt gegenüber 2024, wie aus den WHO-UNICEF-Schätzungen zur nationalen Impfquote hervorgeht.
Trotz dieses Zuwachses wurde bei 85 % der Säuglinge die vollständige dreiteilige DTP-Impfserie abgeschlossen, was immer noch einen Prozentpunkt unter der Abdeckung von 2019 liegt und ein seit 2009 bestehendes Plateau widerspiegelt.
Die Daten zeigen, dass es im Jahr 2025 schätzungsweise 13,5 Millionen Kinder geben wird, die in ihrem ersten Lebensjahr keine Impfungen erhalten haben – etwa 750.000 weniger als im Jahr 2024. Allerdings haben mehr Kinder mit dem Impfprogramm begonnen, es aber nicht abgeschlossen, viele davon in Ländern, die von Gavi, der Impfallianz, unterstützt werden.
Die Masernimpfquote war ebenfalls unzureichend: Nur 84 % der Kinder erhielten die erste und 77 % die zweite Dosis. Beide Werte liegen deutlich unter den erforderlichen 95 %, um Ausbrüche zu verhindern. Im Jahr 2025 meldeten 57 Länder größere Masernausbrüche.
Die Abdeckung variierte je nach Region. Amerika und Südostasien erholten sich vollständig und übertrafen ihre Werte von 2019, wobei Südostasien nun weltweit führend ist. Afrika, der östliche Mittelmeerraum und Europa verbesserten sich, liegen aber weiterhin unter dem Niveau vor der Pandemie. Die Region Westpazifik verzeichnete einen Rückgang und liegt damit am weitesten unter ihren Abdeckungszahlen von 2019.