Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die Alzheimer-Krankheit ist durch die Ansammlung von Tau- und Amyloid-Beta-Proteinen im Gehirn gekennzeichnet, was das Denkvermögen, das Gedächtnis und die Bewältigung des Alltags beeinträchtigt. Forscher untersuchen Methoden zur Früherkennung, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern.
Eine vom NIH finanzierte Studie analysierte Blutproben von 1350 Personen zwischen 50 und 60 Jahren ohne Alzheimer-Diagnose. Die Studie maß Alzheimer-assoziierte Proteinformen und bewertete die kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer. Die Ergebnisse wurden mit Tests verglichen, die fünf Jahre zuvor durchgeführt worden waren.
Die Ergebnisse zeigten, dass Teilnehmer mit höheren Konzentrationen dieser Proteine im Blut über einen Zeitraum von fünf Jahren einen stärkeren Rückgang der Denkgeschwindigkeit und des Gedächtnisses aufwiesen. Dies deutet darauf hin, dass Krankheitsprozesse Jahre vor dem Auftreten von Symptomen beginnen können.
Dr. Kristine Yaffe von der University of California, San Francisco, wies darauf hin, dass eine Früherkennung Patienten helfen könnte, Risikofaktoren zu beeinflussen und ihre geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Weitere Studien sind erforderlich, um Bluttests für den klinischen Einsatz zu validieren.