Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Laut Forschern, die Daten aus der vom NIH finanzierten Studie „Pre-symptomatic Familial ALS“ (Pre-fALS) analysierten, können sich bestimmte Blutproteinwerte Monate bis Jahre vor dem Auftreten von Symptomen der amyotrophen Lateralsklerose (ALS) dramatisch verändern.

Die Studie identifizierte eine Gruppe von 19 Proteinen im Blutplasma, die möglicherweise helfen können, den Zeitpunkt des Ausbruchs von ALS vorherzusagen und somit ein früheres Eingreifen zu ermöglichen, bevor es zu irreversiblen Schäden an den Motoneuronen kommt.

Die Pre-fALS-Studie unter der Leitung von Dr. Michael Benatar und Dr. Joanne Wuu untersucht Personen mit einem hohen genetischen Risiko für ALS, die noch keine Symptome entwickelt haben. Mithilfe einer Hochdurchsatz-Proteomanalyse von Plasmaproben von 137 Teilnehmern analysierten die Forscher über 5.000 Proteine ​​und identifizierten 92, die sich vor dem Auftreten von Symptomen veränderten.

Mithilfe von Methoden des maschinellen Lernens wurde ein optimales Panel aus 19 Proteinen, darunter die Neurofilament-Leichtkette (NfL), ausgewählt, das den Symptombeginn sechs Monate bis fünf Jahre im Voraus am besten vorhersagen kann. Laut dem Hauptautor schätzen diese Biomarker den Zeitpunkt des Symptombeginns mit einem durchschnittlichen Fehler von etwa 18 Monaten.