Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Kun Waar Liem, der 2011 als Kind vor dem Konflikt im Südsudan floh, und Solomon Okeny, der 2010 in das Flüchtlingslager Kakuma in Kenia kam, gehören zu den fünf Athleten, die für das Athleten-Flüchtlingsteam (ART) bei den Afrikameisterschaften vom 12. bis 17. Mai in Accra, Ghana, nominiert wurden. Beide trainieren in Nairobi unter Trainer Duncan Ayiemba.

Das ART ist eine Initiative von World Athletics zur Unterstützung von geflüchteten Athleten bei internationalen Wettkämpfen. Kun ist 200-Meter-Sprinter, während Okeny nach der Teilnahme an informellen Läufen in Kakuma vom Fußball zum Laufen wechselte. Okeny unterstützt die Ausbildung seiner Geschwister und möchte sein eigenes Studium wieder aufnehmen.

Während die Sprinter in Nairobi trainieren, bereiten sich die Mittel- und Langstreckenläufer des Teams in Kaptagat, etwa 300 Kilometer nordwestlich von Nairobi, unter der Leitung von Janeth Jepkosgei, einer ehemaligen 800-Meter-Weltmeisterin, vor. Zu ihnen gehört auch Abdifatah Aden Hassan, ein 1500-Meter-Spezialist, der 2009 aus Äthiopien floh und seitdem nach seinen Eltern sucht. Er wurde durch das IOC-Stipendienprogramm für Flüchtlingsathleten und die Tegla Loroupe Peace Foundation entdeckt.

Die Geschichten der Athleten spiegeln die Herausforderungen wider, denen Flüchtlinge begegnen, darunter die Trennung von ihren Familien und begrenzte Ressourcen. Das ART-Programm hat sich zum Ziel gesetzt, diese Athleten bei der Verfolgung ihrer sportlichen Ziele zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich mit anderen afrikanischen Nationen zu messen.