Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Am 3. Juni 2026 startete die Europäische Kommission offiziell OceanEye, eine Initiative zur Stärkung der Meeresbeobachtung, zur Verbesserung des Zugangs zu Meeresdaten und zur Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit für eine nachhaltige und widerstandsfähige Zukunft der Ozeane. Die Initiative betont, dass kontinuierliche, koordinierte und global vernetzte Meeresbeobachtungen eine entscheidende Infrastruktur für Klimaschutzmaßnahmen, den Schutz mariner Ökosysteme, ein nachhaltiges Meeresmanagement, die Sicherheit auf See und die Meereswirtschaft darstellen. Kernstück von OceanEye ist die Gründung einer internationalen Allianz zur Unterstützung des Globalen Ozeanbeobachtungssystems (GOOS), einem von der IOC geleiteten globalen Programm zur Koordinierung kontinuierlicher Meeresbeobachtungen. Die Allianz wird von der Europäischen Kommission und der Zwischenstaatlichen Ozeanographischen Kommission (IOC) koordiniert und fördert nachhaltige Investitionen, offenen Zugang zu Meeresdaten und den Ausbau der GOOS-Kapazitäten weltweit.
Die Bemühungen von OceanEye stehen im Einklang mit der UN-Dekade der Meeresforschung für nachhaltige Entwicklung (2021–2030) unter der Leitung der IOC, die sicherstellen will, dass Meereswissen den gesellschaftlichen Bedürfnissen dient. Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, rief alle Mitgliedstaaten und globalen Partner auf, GOOS zu unterstützen und OceanEye voranzubringen.
Die Initiative gewann während der ersten Digital Ocean Week in Brüssel an Dynamik. Dort diskutierten europäische Institutionen, Mitgliedstaaten und Meeresorganisationen die Implementierung von OceanEye und dessen Potenzial zur Steigerung der globalen Meeresbeobachtungskapazität. Im Rahmen der Veranstaltung unterzeichneten das IOC und Mercator Ocean International ein Kooperationsabkommen zur weiteren Zusammenarbeit zur Unterstützung von GOOS. Dabei wurde die Bedeutung von Daten für digitale und KI-Lösungen sowie Europas Rolle bei der Entwicklung eines optimierten globalen Beobachtungssystems hervorgehoben.
OceanEye wird voraussichtlich ein Schwerpunkt der 11. Our Ocean Conference in Kenia sein, wo es im Rahmen einer eigenen Nebenveranstaltung vorgestellt wird, um das Engagement für die langfristige Nachhaltigkeit der globalen Ozeane zu fördern und die internationale Zusammenarbeit zu stärken.