Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Die Konferenz des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) in der Mongolei würdigte drei Landwiederherstellungsprogramme mit dem Ziel, bis 2030 fast 5 Millionen Hektar Land wiederherzustellen. UNCCD-Exekutivsekretärin Yasmine Fouad erklärte, dass diese Initiativen die Wirksamkeit von Investitionen in die Natur für Widerstandsfähigkeit, Lebensgrundlagen und den Nutzen für die Gemeinschaft unterstreichen.

Das brasilianische Projekt „Wiederherstellung der Cerrado-Savanne“ hat sich zum Ziel gesetzt, eine der artenreichsten tropischen Savannen der Welt wiederzubeleben. Durch Landnutzungsänderungen und den Klimawandel hat sie über die Hälfte ihrer ursprünglichen Vegetation verloren. An der Initiative beteiligen sich mehr als 180 Partner in neun Bundesstaaten. Dabei kommen Methoden wie natürliche Regeneration, Direktsaat, Renaturierung und Agroforstwirtschaft mit einheimischen Arten zum Einsatz. Bislang wurden über 27.000 Hektar renaturiert und Saatgut von über 150 einheimischen Pflanzenarten verwendet. Bis 2030 sollen 2 Millionen Hektar wiederhergestellt werden.

Das Nationale Begrünungsprogramm Saudi-Arabiens unterstützt landesweite Ziele zur Renaturierung von 40 Millionen Hektar Land und zur Pflanzung von 10 Milliarden Bäumen bis zum Jahr 2100. Bislang wurden im Rahmen des Programms 1 Million Hektar Land renaturiert und 159 Millionen Bäume gepflanzt. Zu den Maßnahmen gehören Aufforstung, kontrollierte Beweidung, die Wiederansiedlung einheimischer Wildtiere, Regenwassernutzung und die Verwendung von aufbereitetem Abwasser für Trockengebiete. Bis 2030 sollen 2,5 Millionen Hektar Land renaturiert und 215 Millionen Bäume gepflanzt werden. Dies könnte bis zu 187.000 Arbeitsplätze schaffen und die Luftqualität in Städten verbessern.

In der Sahelzone befasst sich das Programm mit Konflikten, Bodendegradation, Dürre und Klimainstabilität und konzentriert sich dabei auf die Wiederherstellung von Land und die Verbesserung der Ernährungssicherheit. Die Vereinten Nationen bekräftigen ihr Engagement für das globale Ziel, bis 2030 eine Milliarde Hektar degradierter Flächen wiederherzustellen, und sehen Bodendegradation, Dürre und den Verlust von Ökosystemen als Hauptfaktoren, die die Ernährungs- und Wassersicherheit sowie die wirtschaftliche Stabilität gefährden.

Laut Aussage des UNCCD-Chefs zeigen diese Projekte, dass die Wiederherstellung von Landflächen mittlerweile ein Schlüsselelement für nachhaltige Entwicklung und die Sicherung der Lebensgrundlagen weltweit ist.