Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Im August 2026 wurde die höchste jemals gemessene globale durchschnittliche Lufttemperatur an der Erdoberfläche verzeichnet. Sie lag 1,65 °C über dem geschätzten vorindustriellen Basiswert und 1,32 °C über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts, wie die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und mehrere Klimaüberwachungsdienste mitteilten.
Die globalen Meeresoberflächentemperaturen erreichten beispiellose Werte, während die Aktivität tropischer Wirbelstürme mit 19 Stürmen die Durchschnittswerte übertraf. Das Klimaphänomen El Niño trug maßgeblich zu den Rekordtemperaturen in weiten Teilen des zentralen und östlichen tropischen Pazifiks bei und beeinflusste die Niederschlags- und Sturmmuster weltweit.
Auf der Nordhalbkugel war der Sommer der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen, während die Südhalbkugel einen fast rekordverdächtig warmen Winter erlebte. Sowohl in der Arktis als auch in der Antarktis wurde im August eine unterdurchschnittliche Meereisbedeckung verzeichnet, was auf gravierende Veränderungen der Polarbedingungen hindeutet.
Mehrere europäische Länder, darunter Frankreich, Ungarn, Rumänien, Serbien und Großbritannien, waren von Hitzewellen und schwerer Dürre betroffen, womit sich der Trend extremer Hitze seit Mai fortsetzte. Diese Trockenheit führte zu bemerkenswert niedrigen Wasserständen in großen europäischen Flüssen wie Rhein, Donau, Südlichem Bug und Dnepr.
Die Prognosen der WMO deuten darauf hin, dass sich El Niño in den kommenden Monaten zu einem sehr starken Ereignis verstärken wird, was voraussichtlich bis 2027 Auswirkungen auf die Niederschlags- und Temperaturmuster haben wird. Die Organisation stellte fest, dass alle zehn wärmsten Augustmonate seit Beginn der Aufzeichnungen nach 2016 aufgetreten sind, was einen anhaltenden Trend steigender globaler Temperaturen widerspiegelt.
Die Klimadaten stammen vom Copernicus-Klimadienst der Europäischen Union, der NOAA der Vereinigten Staaten, der NASA und anderen Institutionen. Die WMO plant, auf der kommenden UN-Klimakonferenz COP31 in Antalya, Türkei, weitere Klimaaktualisierungen vorzustellen.