Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Zum kulturellen Erbe des südlichen Afrikas gehören Denkmäler, archäologische Stätten, Museen, Archive, heilige Stätten und Kulturlandschaften, die die Identität, Erinnerungen und das Wissen von Gemeinschaften repräsentieren und so zu Widerstandsfähigkeit, Frieden und nachhaltiger Entwicklung beitragen.

Die UNESCO unterstützt die Mitgliedstaaten in der Region dabei, das Bewusstsein zu schärfen, die institutionellen Kapazitäten zu stärken und die Vorsorge für den Schutz von Kulturgut zu verbessern, indem sie Rahmenwerke wie das Haager Übereinkommen von 1954 zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten und seine Protokolle von 1954 und 1999 nutzen.

Die Haager Konvention von 1954 setzt den internationalen Standard für den Schutz von Kulturgut in bewaffneten Konflikten und ermutigt Staaten, auch in Friedenszeiten Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Diese Bemühungen sind besonders wichtig im südlichen Afrika, wo Kulturerbeeinrichtungen zusätzlich mit Herausforderungen wie Naturkatastrophen und illegalem Handel konfrontiert sind.

Die Arbeit der UNESCO mit ihren Mitgliedstaaten hat gezeigt, dass die Verantwortung für den Schutz von Kulturgütern über die Institutionen des Kulturerbes hinausgeht. Eine wirksame Umsetzung des Übereinkommens erfordert koordinierte Anstrengungen aller Regierungsbereiche – darunter Kultur, Verteidigung, Außenpolitik, Justiz und Katastrophenschutz – sowie die Zusammenarbeit mit Museen, Archiven, Universitäten, Rettungsdiensten, Sicherheitsbehörden und lokalen Gemeinschaften.