Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Sherrine Barrows, 28, ursprünglich aus Mahalapye und aufgewachsen in Gaborone, hat sich von der ehrenamtlichen Mitarbeit bei Sportveranstaltungen zur technischen Kampfrichterin in der Leichtathletik entwickelt. Sie wurde als eine der nationalen technischen Kampfrichterinnen für die Debswana World Athletics Relays Gaborone 26 ausgewählt und assistierte dem Start – ein Moment, den sie als einen der größten ihres Lebens bezeichnete.

Barrows arbeitet hauptberuflich als Arbeitsschutzbeauftragte bei einem Bauunternehmen in Ghanzi und nahm sich eine Auszeit, um an den World Relays teilzunehmen. Sie erhielt dabei tatkräftige Unterstützung von ihren Kollegen und ihrem Arbeitgeber, was das Erlebnis zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.

Ihr Engagement in der Leichtathletik begann mit der Sportfreiwilligenbewegung in Botswana, wo sie bei zahlreichen lokalen Sportveranstaltungen ehrenamtlich mitwirkte. Ihr Interesse an der Leichtathletik wuchs nach ihrem Einsatz als Freiwillige bei den botswanischen Leichtathletik-Meisterschaften. Anfangs bestand ihre Aufgabe darin, die Startlisten zwischen den Kampfrichtern zu überbringen, bevor Funkgeräte verwendet wurden.

Mentoring spielte eine entscheidende Rolle in Barrows' Entwicklung. Erfahrene Offizielle, insbesondere der Starthelfer Philander Villander, gaben ihr wertvolle Hinweise und vermittelten ihr Wissen, was ihr Selbstvertrauen und ihre Fähigkeiten stärkte. Die Ermutigung von Thomas Ndadziila, dem Wettkampfdirektor des Leichtathletikverbandes von Botswana, motivierte sie, eine formale Ausbildung zu absolvieren, die schließlich zum Erwerb ihres nationalen technischen Offiziellen-Zertifikats führte.