Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Das Van-Damme-Gedächtnismeeting, das 1977 zu Ehren des belgischen Mittelstreckenläufers Ivo Van Damme ins Leben gerufen wurde, feiert sein 50-jähriges Bestehen mit einer Ausstellung in Brüssel. Die Veranstaltung entstand nach Van Dammes Tod, der auf seine beiden Silbermedaillen bei den Olympischen Spielen in Montreal folgte.

Die von World Athletics Heritage und dem Museum of World Athletics in Zusammenarbeit mit dem Allianz Memorial Van Damme, Lotto und Golazo organisierte Ausstellung „From Ivo to Mondo“ wurde am 7. August offiziell eröffnet und ist seit dem 8. August in der Lotterieannahmestelle am Place De Brouckère für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie läuft bis zum 6. September, dem Tag nach dem Finale der Wanda Diamond League im König-Baudouin-Stadion.

Die Ausstellung präsentiert historische Dokumente, Programme und Erinnerungsstücke, die von Athleten im Zusammenhang mit dem Memorial Van Damme gestiftet wurden. Zu den Exponaten gehört Korrespondenz des Königlich Belgischen Leichtathletikverbandes, in der dieser internationale Unterstützung für die Abstimmung des ersten Meetings mit der Fußball-Weltmeisterschaft 1977 in Düsseldorf suchte. Die Ausstellung beleuchtet die Rolle des Meetings bei der Professionalisierung der Leichtathletik und seine Entwicklung über die Golden Series, den Grand Prix, die Golden Four, die Golden League und die Diamond League, deren Finale 2026 nach Brüssel zurückkehren soll.

Bei der offiziellen Eröffnungszeremonie hob Sylvia Barlag von World Athletics die langjährige Verbindung zwischen dem Verband und dem Memorial Van Damme seit dessen Gründung hervor. Barlag teilte auch persönliche Erinnerungen an ihre Teilnahme an dem Meeting im Jahr 1980 und ihr Training in Belgien. Die Eröffnung wurde von Kim Gevaert, dem aktuellen Meetingdirektor und Olympiasieger von 2008 in der 4x100-Meter-Staffel, geleitet.