Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die australische Freiwasserschwimmerin Moesha Johnson sicherte sich den Gesamtweltcup-Titel der Saison 2026 mit ihrem Sieg im letzten 10-km-Rennen in Setúbal, Portugal, und krönte damit ihren historischen Erfolg. Johnson erklärte, ihr Ziel sei es von Saisonbeginn an gewesen, den Gesamtweltcup souverän zu gewinnen, und betonte, dass sie die erste Athletin sei, die unter Trainer Bernd Berkhahn dieses Kunststück vollbracht habe. Sie gewann alle 10-km-Rennen sowie alle Sprintrunden und 3-km-K.o.-Sprints der Saison.
Johnson hob die Herausforderung des diesjährigen Weltcup-Kalenders hervor, der aufgrund des Ausfalls der Weltmeisterschaften sehr dicht gedrängt war, und zeigte sich stolz auf ihre beständigen Siege in der Saisonpause. Die Rennen fanden unter Bedingungen von spiegelglattem Wasser bis hin zu unruhigem Wellengang statt und stellten so ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Nach dem letzten Wettkampf bezeichnete sie sich selbst als „komplette Freiwasserschwimmerin“, die sowohl mit warmem als auch mit kaltem Wasser, Strömungen, Wellen und dem Schwimmen im Neoprenanzug bestens zurechtkomme.
Johnson stellte das Freiwasserschwimmen dem Beckenschwimmen gegenüber und bezeichnete es als die „reinste und ursprünglichste Form“ des Sports, die Athleten mental über die reine Wettkampfdynamik hinaus herausfordert. Sie hob die Zugänglichkeit des Freiwasserschwimmens hervor und beschrieb die Gemeinschaft als bereichernd und lebenslang, auch jenseits des Wettkampfs. Sie ermutigte Beckenschwimmer, das Freiwasserschwimmen auszuprobieren, um die Herausforderung und die Erfahrung zu genießen.
Nach einer äußerst erfolgreichen Saison ist Johnson die Nummer eins der Welt und wird sich auf die kommenden Wettkämpfe vorbereiten.