Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Seit 2018 hat die UNESCO mehr als 1,4 Millionen Lehrkräfte beruflich weitergebildet, darunter 530.000 Pädagogen im Jahr 2024. Um Fernunterricht in Krisengebieten zu unterstützen, verteilten die UNESCO und Google 50.000 Computer an ukrainische Lehrkräfte. Die Bildungspartnerschaft „Grüne Bildung“ umfasst 82 Länder, und über 35.000 Schülerinnen und Schüler in 56 Ländern profitierten von Schulungen zur Meereskompetenz im Rahmen der UNESCO/Prada-Initiative „Sea Beyond“. Das UNESCO-Netzwerk assoziierter Schulen umfasst über 13.000 Schulen in mehr als 180 Ländern. Darüber hinaus wurde in Partnerschaft mit der Globalen Partnerschaft für Bildung ein 400-Millionen-Dollar-Plan für den Sudan ins Leben gerufen.

Im Bereich Journalismus verurteilt die UNESCO Gewalt gegen Medienschaffende und überwacht die damit verbundenen Gerichtsverfahren. Seit 2006 hat sie über 1.700 Morde an Journalisten dokumentiert. Die Organisation unterstützt 375 lokale Medien durch politische Reformen und technische Hilfe. Sie unterhält zudem einen Mechanismus mit 54 Mitgliedstaaten, der Angriffe auf Journalisten überwacht, und hat über ihren Globalen Medienverteidigungsfonds mehr als 9.000 Journalisten und Anwälten Rechtshilfe geleistet.

Im Bereich Wissenschaft und Forschung unterstützt die UNESCO die Entwicklung nationaler KI-Ethikrichtlinien in 80 Ländern und hat 525 Experten in die Sensibilisierung für KI-Ethik eingebunden. Seit 1998 hat die UNESCO über 4.700 Wissenschaftlerinnen durch das Programm „L’Oréal-UNESCO für Frauen in der Wissenschaft“ gefördert, was einem Anstieg des Anteils weiblicher Nobelpreisträgerinnen in den Naturwissenschaften um mehr als 150 % seit diesem Jahr entspricht.

Für kulturelle Initiativen hat die UNESCO seit 2010 über den Internationalen Fonds für kulturelle Vielfalt 13,6 Millionen US-Dollar investiert. Das UNESCO-Netzwerk der Kreativstädte umfasst 408 Mitglieder in über 100 Ländern und fördert Kreativität in der Entwicklung. Darüber hinaus wurden über 2.000 junge afrikanische Filmemacher durch den UNESCO-Netflix-Wettbewerb unterstützt. Rund 6,2 % der weltweiten Beschäftigung entfallen auf den Kultursektor, in dem die UNESCO eine bedeutende Rolle spielt.