Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Der US-Arbeitsmarkt schuf im April 115.000 neue Stellen und übertraf damit die Prognosen der Wirtschaftsexperten. Dies war der zweite Monat in Folge mit starkem Wachstum. Bis 2026 wird ein durchschnittliches monatliches Wachstum von 76.000 neuen Stellen erwartet – ein deutlicher Anstieg gegenüber den durchschnittlich 10.000 neuen Stellen im Jahr 2025. Die Ökonomen von Bloomberg hatten diese Entwicklung unterschätzt; 94 % von ihnen lagen mit ihrer Prognose für April daneben.
Die Fertigungsindustrie zeigte sich wieder erstarkt und schuf im April 12.600 neue Arbeitsplätze im Fabrikbau. Treiber dieser Entwicklung waren Investitionen in die fortgeschrittene Fertigungsindustrie und Rechenzentren. Im ersten Quartal 2026 verzeichnete man den ersten Anstieg der Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe seit 2023, was auf eine Erholung nach den vorangegangenen Rückgängen hindeutet.
Die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist unter Präsident Trump um 345.000 gesunken. Damit ist sie auf den niedrigsten Stand seit Mai 1966 und den historisch niedrigsten Anteil an der Gesamtbeschäftigung gefallen.
Die Erwerbsbeteiligung von Arbeitnehmern im Haupterwerbsalter ist weiterhin hoch, wobei die Beteiligung der Frauen nahe Rekordhöhen liegt und die Beteiligung der Männer den höchsten Stand seit 2009 erreicht hat, was darauf hindeutet, dass mehr Arbeitnehmer auf den Arbeitsmarkt zurückkehren.
Beobachter heben die breite Stärke in Sektoren wie Einzelhandel, Transport, Lagerhaltung und Gesundheitswesen hervor und unterstreichen damit die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes. Ökonomen sehen in den Zuwächsen des Güterverkehrssektors einen Beleg für die industrielle Erholung.