Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Präsident Donald J. Trump hat eine Exekutivanordnung unterzeichnet, um die Rechenschaftspflicht hochrangiger Bundesbeamter, die Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen, zu stärken. Die Anordnung stuft rund 8.000 leitende Positionen mit politischer Einflussnahme in die Kategorie „Berufslaufbahn“ um. Diese Kategorie erhöht die Rechenschaftspflicht, während der Status dieser Positionen als Laufbahnstellen mit überparteilichen Einstellungsverfahren und wettbewerbsorientierten Auswahlverfahren erhalten bleibt.

Die Neuklassifizierung bedeutet, dass Mitarbeiter in diesen Positionen jederzeit kündbar sind und bei mangelhafter Leistung, Fehlverhalten, Korruption oder Nichtbefolgung von Anweisungen des Präsidenten ohne die üblicherweise bei Entlassungen von Bundesbediensteten geltenden langwierigen Verfahren entlassen werden können. Entlassungsentscheidungen sollen unabhängig von der politischen Zugehörigkeit getroffen werden.

Dem Informationsblatt zufolge fallen 97 % der neu eingestuften Stellen in die Besoldungsgruppe GS-15 oder die höhere Ebene und stellen damit die höchsten Karrierestufen außerhalb des höheren Exekutivdienstes dar. Dazu gehören Behördenleiter, stellvertretende Leiter, Stabschefs, leitende Berater, Politikanalysten sowie Mitarbeiter, die mit der Ausarbeitung von Verordnungen, der Öffentlichkeitsarbeit, der Gesetzgebung und Entscheidungen im Zusammenhang mit Bundesmitteln befasst sind.

Die Exekutivanordnung zielt darauf ab, ein als schwer zu steuerndes System der Bundesbediensteten zu verbessern. Sie weist darauf hin, dass die bestehenden Personalvorschriften die Entlassung von Mitarbeitern zeitaufwändig machen und aufgrund von Berufungsverfahren oft ein Jahr oder länger dauern. Diese Schwierigkeit erschwert es, hochrangige politische Entscheidungsträger zur Rechenschaft zu ziehen, selbst bei mangelhafter Leistung oder Widerstand gegen die Prioritäten des Präsidenten. Das Dokument merkt zudem an, dass während der ersten Amtszeit von Präsident Trump einige hochrangige Bundesbedienstete Berichten zufolge die Mitwirkung an bestimmten politischen Angelegenheiten aufgrund persönlicher Meinungsverschiedenheiten verweigerten, darunter Fragen im Zusammenhang mit Strafverfolgungen wegen Rassendiskriminierung und der Reform von Title IX.

Mit der Maßnahme soll ein als marodes System bezeichnetes Problem behoben werden, indem die Möglichkeit gewählter Amtsträger wiederhergestellt wird, hochrangige Beamte für ihr Verhalten und ihre Leistung im Einklang mit der Agenda der Regierung zur Rechenschaft zu ziehen.