Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die Nationale Nuklearsicherheitsbehörde (NNSA) des US-Energieministeriums hat Pläne zur Entwicklung zweier neuer Supercomputer, Mission und Vision, im Los Alamos National Laboratory (LANL) angekündigt. Beide Systeme werden von Hewlett Packard Enterprise (HPE) gebaut und basieren laut einer NNSA-Mitteilung auf der NVIDIA Vera Rubin Plattform.
Der erste Vera-Rubin-Server mit Zentraleinheit (CPU), basierend auf NVIDIAs Olympus-Kern, soll diesen Sommer im LANL zu Testzwecken eintreffen. Dieser Server unterstützt sowohl High-Performance-Computing (HPC) als auch agentenbasierte künstliche Intelligenz (KI) und soll wissenschaftliche und technische Projekte im Labor beschleunigen.
NNSA-Administrator Brandon Williams betonte die Wichtigkeit dieser Partnerschaften für die Erfüllung der Missionsanforderungen der Behörde und erklärte, dass die neuen Systeme es Wissenschaftlern und Ingenieuren ermöglichen werden, die für Entdeckungen benötigte Zeit von Monaten auf Minuten zu verkürzen.
Diese Zusammenarbeit unterstützt die Genesis Mission Initiative des US-Energieministeriums, die darauf abzielt, Supercomputing, KI und wissenschaftliche Innovation in eine einzige Entdeckungsplattform zu integrieren und damit die Bemühungen zur Stärkung der amerikanischen KI-Führungsrolle, wie sie in einer präsidialen Exekutivanordnung dargelegt ist, weiter voranzutreiben.
Galen Shipman, Chefarchitekt für fortschrittliche Technologiesysteme am LANL, stellte fest, dass die gemeinsam entwickelte CPU-Technologie Anforderungen wie hohe Speicherbandbreite und Unterstützung komplexer Anwendungen erfüllt und so die Leistung und Effizienz bei anspruchsvollen Arbeitslasten steigert.
Die vollständige Inbetriebnahme der Supercomputersysteme Mission und Vision wird in den Jahren 2027 und 2028 erwartet.