Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Einem aktuellen UNESCO-Bericht zufolge ist in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zwischen 2023 und 2027 mit einem Rückgang der Bildungshilfe um 30 Prozent zu rechnen. Dies folgt auf jahrelang sinkende Entwicklungshilfe, insbesondere durch erhebliche Kürzungen der Auslandshilfe seitens der USA, der EU und Japans. Die USA reduzierten ihre gesamte Auslandshilfe um 57 Prozent, während die EU und Japan ihre Hilfe im Jahr 2025 um 14 bzw. 6 Prozent kürzten. Zu den beitragenden Faktoren zählen die Auflösung der USAID, die anhaltenden Auswirkungen von COVID-19, die Herausforderungen durch die Energiepreise und die Verschiebung von Investitionsprioritäten, beispielsweise im Bereich sauberer Energien. Am stärksten betroffen sind Nicaragua, Vietnam, Afghanistan, Mauretanien und Honduras. Die UNESCO hebt Schulden-gegen-Bildung-Tauschprogramme als mögliche Lösung hervor. Dabei können Gläubigerländer Schulden erlassen, wenn die Länder im Gegenzug inländische Investitionen in Bildung tätigen. Erfolgreiche Beispiele hierfür sind Peru, Ägypten und die Elfenbeinküste. Zu den weiteren Empfehlungen gehören die Senkung der Kreditkosten, die Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Bildungssystems und die Erhöhung der inländischen Bildungsausgaben, wo immer dies möglich ist.

Das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) hat eine unverzügliche, unabhängige und transparente Untersuchung der tödlichen Gewalt im Gefängnis von Negombo in Sri Lanka gefordert, bei der mindestens 23 Menschen getötet und 15 weitere schwer verletzt wurden. Die Unruhen, die sich über zwei Tage erstreckten, sollen auf Überbelegung und unzureichende Haftbedingungen zurückzuführen sein. Das OHCHR betonte die Notwendigkeit, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und den Familien der Opfer die Wahrheit zu sagen. Der Vorfall hat Forderungen nach verbesserter Überwachung und besseren Haftbedingungen in Sri Lanka laut werden lassen.