Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Ein im Mai in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ausgebrochener Ebola-Ausbruch hat über 1.000 Menschen infiziert und fast 300 Todesopfer gefordert. Der Zentrale Nothilfefonds der Vereinten Nationen (CERF) hat Mittel bereitgestellt, um die Überwachung, die Laborkapazitäten, das Fallmanagement und die Infektionsprävention in Burundi und Südsudan zu stärken, die weiterhin anfällig für grenzüberschreitende Übertragungen sind, so der Nothilfekoordinator Tom Fletcher.

UN-Organisationen und humanitäre Partner leisten weiterhin Hilfe in der Demokratischen Republik Kongo, wo bereits über 51.000 Menschen mit Nahrungsmitteln versorgt wurden. Die Eindämmungsmaßnahmen haben jedoch den Handel beeinträchtigt, die Lebensmittelverfügbarkeit verringert und in einigen Gebieten zu Preiserhöhungen geführt. Die UN ruft trotz der erweiterten Laborkapazitäten der WHO und der Afrikanischen Zentren für Krankheitskontrolle zu verstärkter Geberunterstützung auf, um die lebensrettende humanitäre Hilfe aufrechtzuerhalten.

UNICEF sprach sein Beileid nach der Explosion im Dorf Raybi im Jemen aus, bei der fünf Kinder getötet und sieben weitere verletzt wurden. Die Organisation wies auf die erhöhten Gefahren für vertriebene Kinder durch Landminen, Blindgänger und andere explosive Kriegsreste hin. UNICEF forderte einen besseren Kinderschutz, eine schnellere Beseitigung der Gefahren, mehr Aufklärung über Minengefahren und die fortgesetzte Unterstützung der Überlebenden und ihrer Familien.

UN-Generalsekretär António Guterres begrüßte den friedlichen Verlauf der jüngsten Präsidentschaftswahlen in Kolumbien und lobte die hohe Wahlbeteiligung sowie die Bemühungen um die Gewährleistung der Sicherheit. Er bekräftigte, dass die Vereinten Nationen bereit seien, mit dem künftigen Präsidenten zusammenzuarbeiten, um Initiativen zur Förderung von Frieden, Sicherheit und nachhaltiger Entwicklung zu unterstützen.