Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Fast 400 junge Menschen nahmen kürzlich an einem nationalen Dialog anlässlich des 80. Jahrestages des UN-Beitritts Thailands teil. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der UN-Pakt für die Zukunft, eine globale Strategie zur Bewältigung aktueller Herausforderungen und zum Schutz zukünftiger Generationen. Junge Menschen spielten eine zentrale Rolle in den Diskussionen über die Umsetzung dieses Pakts, der von den UN-Mitgliedstaaten im September 2024 verabschiedet wurde. Dies unterstreicht ihre Bedeutung als Vertreter zukünftiger Generationen, die sich noch nicht selbst äußern können.

Michaela Friberg-Storey, UN-Residentenkoordinatorin in Thailand, betonte, dass die Erreichung der Ziele des Pakts von starken Partnerschaften in der gesamten Gesellschaft abhängt, die die Energie und Führungsqualitäten junger Menschen nutzen. Rattanachart Paengkum, stellvertretender Präsident des Kinder- und Jugendrats von Thailand, hob hervor, dass eine effektive Jugendbeteiligung auf die Stärkung bestehender Institutionen und nicht auf die Schaffung neuer abzielen sollte. Er forderte die Revitalisierung dieser Mechanismen, um eine wirklich inklusive Jugendbeteiligung zu gewährleisten.

Jugendvertreter argumentierten zudem, dass Engagement über die Bereitstellung von Plattformen zur Äußerung von Bedenken hinausgehen müsse. Soonyata Panurat, thailändische Vertreterin beim ECOSOC-Jugendforum in New York, betonte, dass Vertrauen und kollaborative Entscheidungsfindung für eine sinnvolle Beteiligung unerlässlich seien. Politische Maßnahmen müssten gemeinsam mit jungen Menschen entwickelt und nicht nachträglich auferlegt werden.

Chairat Dipho aus der Provinz Chiang Mai schilderte, wie lokale Umweltbemühungen, beginnend mit Schulprojekten, sich bis hin zur internationalen Interessenvertretung für ethnische Minderheitenjugendliche ausweiten können, und veranschaulichte damit die vielfältigen Rollen, die junge Menschen bei der Gestaltung der Zukunft spielen.