Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Im Westjordanland sind sechs vom UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) eingerichtete Schulen seit über einem Jahr nicht zugänglich, sechs weitere wurden geschlossen, Berichten zufolge aufgrund von Siedlerangriffen und Zugangsbeschränkungen. Zehn Schulen in der Zone C des Westjordanlandes wurden kürzlich unter diesen Umständen aufgegeben, wie UN-Sprecher Stéphane Dujarric mitteilte. Darüber hinaus bietet eine ehemalige UN-Schule in Gaza derzeit 18 vertriebenen Familien Schutz, die unter schwierigen Bedingungen leben, die durch die begrenzte humanitäre Hilfe noch verschärft werden, wie die stellvertretende UN-Koordinatorin für humanitäre Angelegenheiten im besetzten palästinensischen Gebiet, Suzanna Tkalec, während einer gemeinsamen Mission feststellte. Die UN und ihre Partner leisten weiterhin Hilfe und verteilten über 378.000 Hilfsgüter wie Planen und Reinigungssets in Gaza, während das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen im Juni Lebensmittelgutscheine und Bargeldhilfe an rund 286.000 Menschen im Westjordanland verteilte. Die UN warnte jedoch davor, dass die Vorräte ohne zusätzliche Finanzmittel für den kommenden Winter möglicherweise nicht ausreichen, wodurch gefährdete Familien einem erhöhten Risiko ausgesetzt wären.
Im Hinblick auf künstliche Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen forderte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Länder nachdrücklich auf, gesundheitsspezifische KI-Governance-Rahmenwerke zu schaffen, um sicherzustellen, dass die Technologie Ungleichheiten beim Zugang zur Gesundheitsversorgung und deren Behandlung abbaut. Einem aktuellen Bericht zufolge nutzen 74 Prozent der EU-Mitgliedstaaten KI für die Diagnostik, aber nur 11 Prozent verfügen über spezifische KI-Strategien für den Gesundheitsbereich und lediglich 8 Prozent über Haftungsstandards für KI-bezogene Fragestellungen. Um diese Herausforderungen anzugehen, brachte eine von der WHO und der portugiesischen Regierung organisierte Konferenz Vertreter aus 37 Ländern in Lissabon zusammen, um Strategien für den verantwortungsvollen Einsatz von KI im Gesundheitswesen auszutauschen.