Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Alyssa Thompson, die nach dem Schulabschluss direkt in die amerikanische National Women's Soccer League (NWSL) wechselte und auf ein College-Studium verzichtete, war die erste Spielerin dieser Art, die von Angel City, ihrem Heimatverein in Los Angeles, gedraftet wurde. Trotz dieses amerikanischen Starts unterschrieb Thompson Ende 2025 einen Vertrag beim FC Chelsea und zog damit 8.000 Kilometer nach Europa. Sie nannte die Möglichkeit, in der UEFA Women's Champions League zu spielen, als entscheidenden Faktor für ihre Entscheidung und betonte die Attraktivität des Wettbewerbs sowie die Chance, verschiedene Spielstile in ganz Europa kennenzulernen, als wichtig für ihre Entwicklung.
Thompsons Wechsel ist Teil eines breiteren Trends: Immer mehr internationale Spielerinnen schließen sich europäischen Vereinen an, um in der Champions League der Frauen anzutreten. Zu den namhaften US-amerikanischen Spielerinnen zählen die Nationalspielerinnen Lily Yohannes und Lindsey Heaps (OL Lyon), Emily Fox (Arsenal) und Phallon Tullis-Joyce (Manchester United). Die USA führen die Liste mit 13 Spielerinnen an, gefolgt von Brasilien (zehn) und Kanada (acht).
Die Anzahl der Spielerinnen von außerhalb Europas nimmt stetig zu und ist in den letzten drei Spielzeiten um 29 % gestiegen. Diese internationalen Spielerinnen haben maßgeblich zum Erfolg des Wettbewerbs beigetragen und allein in der Liga 33 Tore erzielt. Die kanadische Stürmerin Evelyne Viens von AS Rom war mit fünf Treffern bei den neun Toren ihres Teams die beste Torschützin der Liga.