Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die UNESCO hat in Oaxaca Initiativen zur Förderung nachhaltigen Tourismus ins Leben gerufen und unterstützt 23 lokale und aufstrebende Künstler im Alter von 18 bis 39 Jahren. Diese Künstler gestalten Wandmalereien und kulturelle Aktivitäten an Orten, die mit dem immateriellen Kulturerbe der Region verbunden sind, wie beispielsweise traditionelle Nachbarschaftsläden oder „Tienditas de Barrio“. Die Maßnahmen zielen darauf ab, öffentliche Räume rund um das historische Zentrum von Oaxaca zu revitalisieren und die Sichtbarkeit, das Zugehörigkeitsgefühl der Gemeinschaft und die Anerkennung kultureller Praktiken zu stärken.
Die ersten Wandmalereien, die in Zusammenarbeit mit der Galería Arte de Oaxaca entstanden, befinden sich an den Treppenaufgängen des Fortín und wurden von 13 Künstlern geschaffen. Diese Künstler luden Passanten und Anwohner ein, die Werke im Rahmen einer Einweihung zu besichtigen, die gemeinsam mit dem städtischen Sekretariat für Kultur, Bildung und Leseförderung organisiert wurde.
Das Projekt „Hüter des Kulturerbes“ bietet darüber hinaus zehn lokalen Kulturführern und Kulturvermittlern eine spezielle Ausbildung. Die Ausbildung konzentriert sich auf die Vermittlung von Kulturerbe, Pädagogik und die Einbindung von Kindern, um geführte Touren, spielerisches Lernen und interaktive Bildungsangebote zu entwickeln. Es werden voraussichtlich rund 900 Schülerinnen und Schüler der dritten bis fünften Klasse aus 30 Schulen rund um das historische Zentrum teilnehmen.
Die geschulten Guides werden außerdem leicht zugängliche und kulturell relevante Lehrmaterialien erstellen, um die Anerkennung des außergewöhnlichen universellen Wertes des historischen Zentrums von Oaxaca und der archäologischen Zone Monte Albán, beides UNESCO-Welterbestätten, zu fördern.
Diese Projekte sind das Ergebnis gemeinsamer Gespräche mit Gemeinden und lokalen Behörden mit dem Ziel, kulturelle und menschenzentrierte Perspektiven in die Stadtplanung und Tourismusstrategien in Oaxaca zu integrieren.