Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Papst Leo XIV. wird am 25. September 2026 das UNESCO-Hauptquartier besuchen. Dies ist der erste Papstbesuch seit der Ansprache von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1980. Der Besuch soll inmitten des rasanten technologischen Wandels einen neuen Humanismus fördern und dabei den Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen sowie die Wahrung der Menschenwürde im Kontext von Innovationen in den Mittelpunkt stellen. Laut Ankündigung unterstreicht der Besuch das gemeinsame Engagement von UNESCO und Heiligem Stuhl für die Achtung menschlicher Werte im technologischen Fortschritt.

An diesem Vormittag bringt das UNESCO-Forum für Jugend im digitalen Zeitalter junge Menschen, Künstler, Intellektuelle, Forscher und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zusammen, um über Themen zu diskutieren, die von Papst Leo XIV.s Enzyklika „Magnifica Humanitas“ inspiriert sind. Ziel des Forums ist es, die internationale Debatte zu bereichern und zur Gestaltung neuer Normen des digitalen Zeitalters beizutragen.

Am Nachmittag trifft Papst Leo XIV. zu einem bilateralen Gespräch mit UNESCO-Generaldirektor Khaled El Enany. Anschließend besucht er den Platz der Toleranz und eine UNESCO-Kunstausstellung. Im Rahmen einer hochrangigen Zeremonie halten beide Staatsoberhäupter Ansprachen vor einem Publikum aus Jugendlichen, Ministern, Delegierten, Kulturschaffenden und Universitätspräsidenten.

Bei dieser Gelegenheit unterzeichnen die UNESCO und der Heilige Stuhl ein Rahmenabkommen zur Stärkung der Zusammenarbeit im Bereich der künstlichen Intelligenz und zur Festigung gemeinsamer ethischer Standards. Die weltweiten Bemühungen der UNESCO in den Bereichen Kompetenzen, Bildung und Ethik spiegeln den Aufruf des Papstes wider, die Gedankenfreiheit künftiger Generationen zu schützen und die geistige Freiheit sowie das kritische Denken angesichts des technologischen Fortschritts zu bewahren.

Die gemeinsame Botschaft betont, dass der technologische Fortschritt von menschlichen Werten geleitet und durch eine verstärkte globale Zusammenarbeit unterstützt werden sollte, damit die Menschenwürde und die Kreativität im digitalen Zeitalter gedeihen können.