Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Das Büro für Energiefinanzierung (EDF) des US-Energieministeriums hat eine bedingte Kreditzusage in Höhe von 17,5 Milliarden US-Dollar erteilt, um die Beschaffung von Komponenten mit langen Lieferzeiten für den Wiederaufbau der amerikanischen Lieferkette für kommerzielle Kernenergie zu finanzieren. Diese Mittel unterstützen fünf Projekte von Energieversorgungsunternehmen und sollen die landesweite Inbetriebnahme von zehn großtechnischen Kernreaktoren des Typs AP1000® um bis zu drei Jahre beschleunigen.

Die Projekte stehen im Einklang mit Präsident Trumps Erlass zur Stärkung der Nuklearindustrie und unterstützen das Ziel, bis 2030 zehn neue Großreaktoren zu errichten. Die AP1000®-Reaktoren, die jeweils rund 1,1 Gigawatt Leistung erzeugen, sind derzeit die einzigen lizenzierten, fortgeschrittenen kommerziellen Großreaktoren, die in den USA in Betrieb sind.

Die Mittel dienen der Finanzierung von bis zu fünf Darlehen, die jeweils zwei Reaktoren pro Projektstandort abdecken. Westinghouse wird mit Energieversorgungsunternehmen zusammenarbeiten, um die benötigten Komponenten mit langen Lieferzeiten zu Festpreisen zu beschaffen. Für den Zugang zu den Darlehen ist für jedes Projekt eine vollständige Eigenkapitalzusage von 500 Millionen US-Dollar seitens Westinghouse und seines Partners erforderlich, insgesamt also 1 Milliarde US-Dollar. Der Zeitpunkt der Beschaffung richtet sich nach dem Eigenkapital und anderen Faktoren.

Westinghouse hat Absichtserklärungen mit sieben potenziellen Partnern unterzeichnet, die Projektstandorte identifiziert haben. Die kombinierte Leistung dieser Reaktoren wird voraussichtlich fast 10 Millionen amerikanische Haushalte mit Strom versorgen. Die Kreditstruktur zielt darauf ab, die dringend benötigte Finanzierung für den Neustart der US-amerikanischen Atomindustrie und die Revitalisierung der heimischen Lieferkette bereitzustellen.