Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die UEFA, alle 55 Nationalverbände und ein Vertreter des International Football Association Board (IFAB) haben sich auf neue Richtlinien geeinigt, um eine einheitliche Auslegung und Anwendung der Spielregeln in nationalen und kontinentalen Wettbewerben zu gewährleisten. Laut UEFA-Schiedsrichterdirektor Roberto Rosetti stellt dies einen wichtigen Meilenstein im Fußballschiedsrichterwesen dar.
Die Änderungen beziehen sich auf die IFAB-Regeländerungen für die Saison 2026/27, die darauf abzielen, Spielunterbrechungen wie Abstöße, Einwürfe, Auswechslungen und Verletzungsunterbrechungen zu beschleunigen. Ziel ist es, die Integrität des Spiels zu wahren und unnötige Verzögerungen zu reduzieren, um Spannung und Qualität zu erhalten. Die Schiedsrichter werden angewiesen, diese Regeln strikt und konsequent anzuwenden, um mehr Spielzeit zu gewährleisten.
Bezüglich des Video-Schiedsrichterassistenten-Protokolls (VAR) einigten sich die Teilnehmer auf ein einheitliches Vorgehen, basierend auf den jüngsten Änderungen des IFAB. Der VAR soll nur bei klaren und offensichtlichen Fehlern eingreifen, wie etwa bei Verwechslungen oder übersehenen eindeutigen Situationen, wie im IFAB-Rundschreiben Nr. 34 dargelegt. Längere Überprüfungen sind unerwünscht, es sei denn, der Fehler ist eklatant. Damit wird bekräftigt, dass die Schiedsrichter weiterhin im Mittelpunkt der Entscheidungsfindung stehen und nicht der VAR Spiele wiederholt pfeifen soll.
Die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Mannschaftskapitänen und Schiedsrichtern wurde ebenfalls hervorgehoben, um den Respekt vor den Spieloffiziellen zu stärken. Dies baut auf dem Ansatz der UEFA EURO 2024 auf.
Die UEFA erklärte, dass in den kommenden Wochen weitere Schritte und Initiativen angekündigt werden, um die einheitliche Anwendung der Spielregeln und des Video-Schiedsrichterassistenten (VAR) im gesamten europäischen Fußball zu unterstützen.