Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Bei den ersten Panamerikanischen Meisterschaften in Medellín, Kolumbien, setzte der Kolumbianer Ronal Longa im 100-Meter-Finale mit einer Zeit von 9,85 Sekunden (bei 1,5 m/s Gegenwind) einen südamerikanischen Rekord, nachdem er sich mit 10,00 Sekunden qualifiziert hatte. Er feierte seinen Sieg mit seinem Trainer Nelson Gutiérrez und begeisterte damit das heimische Publikum. Der Kanadier Eliezer Adjibi unterbot mit 9,92 Sekunden erstmals die 10-Sekunden-Marke, während der Puertoricaner Eloy Benitez mit 9,98 Sekunden den dritten Platz belegte.

Der puertoricanische Sprinter José Figueroa setzte seine Erfolgsserie in Südamerika fort und durchbrach die 200 Meter in unter 20 Sekunden. Er stellte einen neuen nationalen Rekord von 19,87 Sekunden (0,4 m/s) auf. Zudem gewann er zwei weitere Medaillen und stellte mit den puertoricanischen Staffeln über 4x100 m und 4x400 m nationale Rekorde auf.

Die Kubanerin Daily Cooper feierte einen Doppelsieg über die Mittelstrecken. Sie gewann die 800 Meter mit einer persönlichen Bestzeit von 1:56,10 Minuten – eine Verbesserung ihrer Zeit um fast zwei Sekunden, die ihr den sechsten Platz in der Weltrangliste in diesem Jahr einbrachte. Trotz anfänglicher Höhenprobleme holte sie auch Gold über 1500 Meter.

Die Kolumbianerin María Fernanda Murillo, zuvor Hochspringerin, erzielte im Siebenkampf mit 6367 Punkten eine persönliche Bestleistung. Sie eröffnete den Wettkampf mit einem nationalen Rekord im 100-Meter-Hürdenlauf (12,74 Sekunden) und übersprang im Hochsprung 1,83 Meter.

Die Dominikanische Republik konnte ebenfalls beachtliche Erfolge verzeichnen: Yeral Nuñez gewann Gold über 400 Meter Hürden mit einer persönlichen Bestzeit von 48,20 Sekunden, und Gabriel Moronta unterbot die 45-Sekunden-Marke und sicherte sich den Titel über 400 Meter in 44,67 Sekunden. Beide bereiten sich auf die Zentralamerika- und Karibikspiele vor.