Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Masai Russell sicherte sich am Freitag (11.) in Budapest mit einer Zeit von 12,22 Sekunden den Titel im 100-Meter-Hürdenlauf bei der Ultimate-Weltmeisterschaft der Leichtathletik und setzte damit ihre herausragende Saison fort. Sie ging als Favoritin ins Rennen, nachdem sie Ende August in Zürich mit 12,09 Sekunden den Weltrekord gebrochen hatte, und baute ihre Siegesserie aus, indem sie sich in der ungarischen Hauptstadt die erste Ultimate-Meisterschaft sicherte.
Russell verwies die ehemalige nigerianische Weltrekordhalterin Tobi Amusan (12,34 Sekunden) und die Europameisterin Nadine Visser (12,39 Sekunden) auf die Plätze. Dieser Sieg war Russells 14. Saisonsieg und ihr neuntes Rennen unter 12,30 Sekunden. Ihre Zeit von 12,22 Sekunden ist die siebtschnellste ihrer Karriere und wurde nur von fünf anderen Athletinnen in der Geschichte unterboten.
Im Rückblick auf ihre Leistung sagte Russell, der Weltrekord sei „nur eine kleine Anekdote“ und betonte, wie wichtig es sei, jedes Rennen einzeln anzugehen. Sie hob auch die mentale Herausforderung des Wettkampfs hervor und erklärte, dass das Überwinden von zehn Hindernissen eine ganz andere Denkweise erfordere.
Dieser Triumph war für Russell aufgrund ihrer Erfahrung bei den Weltmeisterschaften 2023 in Budapest, wo sie ihr Halbfinale nach einer Hürdenberührung nicht beenden konnte, von großer Bedeutung. Sie bezeichnete diesen Sieg als Möglichkeit, „die Geschichte neu zu schreiben“ und betonte, dass ihr vorheriger Rückschlag kein Scheitern, sondern die Grundlage für ihren späteren Erfolg gewesen sei. Seitdem ist sie Rekordhalterin und Olympiasiegerin geworden.
Das Rennen begann stark mit Weltrekordhalterin Devynne Charlton, die jedoch an der siebten Hürde hängen blieb und auf den vierten Platz zurückfiel. Russell gewann ihr Halbfinale in 12,38 Sekunden vor Visser, während Charlton das zweite Halbfinale vor Amusan für sich entschied. Die Jamaikanerin Danielle Williams, die Weltmeisterin von vor drei Jahren, schied aus und belegte in ihrem Vorlauf den fünften Platz.