Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Die Rumänin Madalina Florea gewann das Frauenrennen beim 31 km langen Berglauf Sierre-Zinal in der Schweiz in 2:55:44 Stunden und feierte damit ihren ersten Sieg bei diesem Event nach einem dritten Platz im Jahr 2024. Ihre entscheidende Attacke gelang ihr in der Abfahrt. Titelverteidigerin Caroline Jepkoech Kimutai belegte in 2:56:30 Stunden den zweiten Platz, und die Britin Morven Goodrum wurde mit 2:57:12 Stunden Dritte – ein beeindruckendes Debüt.
Im Herrenrennen sicherte sich der Kenianer Philemon Ombogo Kiriago mit einer Zeit von 2:26:24 seinen dritten Titel bei Sierre-Zinal nach einem spannenden Rennen mit seinem Landsmann Patrick Kipngeno. Kiriago setzte sich in der Schlussabfahrt ab und gewann mit 32 Sekunden Vorsprung. Der Kenianer Michael Selelo Saoli belegte mit 2:29:36 den dritten Platz.
Die Strecke führt von 560 Metern in Sierre auf einen Höchststand von 2.424 Metern über die ersten 24 Kilometer, gefolgt von einer 7 Kilometer langen Abfahrt nach Zinal, was den Rennverlauf maßgeblich beeinflusst. Im Frauenrennen führten zunächst Kimutai und Goodrum, gefolgt von Florea, Kirsty Skye Dickson (Großbritannien) und Nienke Brinkman (Niederlande). Die Spitzengruppen wechselten während des Anstiegs und der Abfahrt, wobei Florea sich auf den letzten Kilometern den Vorsprung sicherte.
Im Herrenrennen zählten Kipngeno, Kiriago, der Brite Jacob Adkin und andere zu den frühen Führenden. Das Rennen war geprägt von Positionswechseln und strategischen Manövern während des Anstiegs und der Abfahrt, die schließlich in Kiriagos Sieg in der Schlussabfahrt gipfelten.