Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Kroatien sicherte sich seinen zweiten U18-Wasserball-Weltmeistertitel durch einen Sieg gegen die USA in einem dramatischen Finale, das im Elfmeterschießen entschieden wurde. Nach einem 14:14 nach regulärer Spielzeit gewann Kroatien im Elfmeterschießen mit 7:6 nach acht Schüssen. Damit kehrt Kroatien seit dem ersten Titelgewinn 2016 wieder ganz oben aufs Treppchen zurück. Die USA errangen mit dem Einzug ins Finale ihre erste Medaille auf diesem Niveau.

Das Finale war ein offener Schlagabtausch. Die USA führten zwischenzeitlich mit 2:1, ehe Kroatien ausglich und mit 5:3 in Führung ging. Die Partie blieb spannend und endete mit einem Unentschieden, das ein Elfmeterschießen erzwang. Auch dieses war hart umkämpft, bis Kroatien schließlich mit dem achten Schuss im Sudden Death den Sieg errang.

Im Spiel um die Bronzemedaille besiegte Spanien Montenegro mit 13:12, nachdem es zwischenzeitlich mit 12:8 geführt hatte. Montenegro hätte beinahe noch vor der Schlusssirene den Ausgleich erzielt. In weiteren Spielen sicherte sich Griechenland gegen Serbien den fünften Platz, und Ungarn gewann gegen Italien und wurde Siebter. Neuseeland revanchierte sich für eine vorherige Niederlage gegen die Türkei und belegte den neunten Platz, während Kanada China mit 15:14 bezwang und Elfter wurde. Australien gewann gegen Brasilien und sicherte sich den dreizehnten Platz, und Singapur besiegte Kolumbien und wurde Fünfzehnter.

Die individuellen Auszeichnungen gingen an Tyler Anderson (USA) als wertvollsten Spieler und Nikola Batos (Kroatien) als besten Torhüter. Ilias Angelopoulos (Griechenland) war der Torschützenkönig des Turniers. Kroatien ist nun neben Ungarn die zweite Mannschaft, die den U18-Titel mehr als einmal gewinnen konnte.

Endstand des Turniers: 1. Kroatien; 2. Vereinigte Staaten von Amerika; 3. Spanien; 4. Montenegro; 5. Griechenland; 6. Serbien; 7. Ungarn; 8. Italien; 9. Neuseeland; 10. Türkei; 11. Kanada; 12. China; 13. Australien; 14. Brasilien; 15. Singapur; 16. Kolumbien; weitere Mannschaften platzierten sich weiter unten.