Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Griechenland sicherte sich seinen ersten Weltmeistertitel im Wasserball der Männer durch einen 15:14-Sieg gegen Ungarn im Finale des Weltcups 2026 in Sydney, Australien. Griechenland führte fast die gesamte Partie über und baute den Vorsprung im letzten Viertel auf drei Tore aus. Ungarn, mit vier Titeln und neun Finalteilnahmen, konnte im dritten Viertel lediglich kurzzeitig für 35 Sekunden in Führung gehen. Griechenland, zuvor Silbermedaillengewinner und zweimaliger Finalist, feierte damit seinen ersten Sieg bei diesem Wettbewerb überhaupt.
Das Spiel war von vielen Toren geprägt. Griechenland legte im ersten Viertel mit Führungen von 3:1 und 5:2 einen starken Start hin und beendete das Viertel mit einer 5:3-Führung. Ungarn glich im zweiten Viertel aus, doch Griechenland eroberte die Führung zurück und gab sie bis zur Halbzeit und ins Schlussviertel nicht mehr ab. Zu den Schlüsselspielern bei Griechenland zählten Dimitrios Skoumpakis und Alexandros Papanastasiou, während Ungarns Gergo Zalanki mit mehreren Toren das Spiel lange offen hielt.
Italien gewann die Bronzemedaille durch einen 15:10-Sieg gegen Australien. Die Auszeichnungen gingen an Stylianos Argyropoulos (Griechenland) als wertvollster Spieler (MVP) und Panagiotis Tzortzatos (Griechenland) als bester Torhüter. Weitere Ehrungen erhielten Nathan Power (Australien) als bester Verteidiger und Vlaho Pavlic (Kroatien) als Torschützenkönig mit 13 Treffern.
Dieser Sieg ist ein großer Erfolg für Griechenland, das sich von der Silbermedaille 2025 verbessert und eine lange Wartezeit seit seiner ersten Finalteilnahme in Athen 1997 beendet. Ihre Leistung demonstrierte einen hart erkämpften und wohlverdienten Triumph gegen einen traditionell dominanten Gegner.