Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.

Bei den 38. Europameisterschaften im Schwimmen traten herausragende Athleten wie Leon Marchand, Sarah Sjostrom, Nicolo Martinenghi und David Popovici an, von denen viele zurückkehrten, um Goldmedaillen zu gewinnen.

Die italienische Schwimmerin Sara Curtis, die derzeit in Virginia, USA, trainiert, stellte einen neuen Weltrekord über 50 Meter Rücken auf, unterbot die Bestmarke gleich zweimal und sicherte sich mit einer Zeit von 26,56 Sekunden ihren ersten großen Einzeltitel. Curtis gewann außerdem Bronze über 50 und 100 Meter Freistil und holte drei Staffelmedaillen. Sie zeigte sich gespannt auf ihre zukünftigen Erfolge.

Der deutsche Schwimmer Johannes Liebmann, der kürzlich einen Juniorenweltrekord über 800 Meter aufgestellt hatte, gewann sowohl den 800-Meter- als auch den 1500-Meter-Freistilwettbewerb. Über 800 Meter stellte er mit 7:37,59 Minuten einen Meisterschafts- und Europarekord auf. Auch über 1500 Meter Freistil erzielte Liebmann einen Weltrekord mit einer Zeit von 14:26,79 Minuten und unterbot damit Bobby Finkes bisherigen Olympiarekord um 3,88 Sekunden.

Zwei weitere Juniorenweltrekorde wurden aufgestellt: Mikhail Shcherbakov schwamm im 200-Meter-Lagen-Wettbewerb der Männer 1:56,16 und gewann damit die Bronzemedaille, und Nathan Muratory erzielte im Vorlauf über 200 Meter Rücken eine Zeit von 1:54,87 und begeisterte damit die einheimischen Fans.

Bei den Meisterschaften wurden 34 internationale Rekorde aufgestellt und mehrere Olympiasieger kehrten an die Spitze des Podiums zurück.