Hinweis: Bericht aus einer einzigen Quelle; Bestätigung steht noch aus.
Mondo Duplantis beendete die Europameisterschaften in Birmingham mit einem Meisterschaftsrekord von 6,15 Metern und sicherte sich damit seinen vierten Stabhochsprung-Titel in Folge. Er übertraf seine eigene Bestmarke von 6,10 Metern, die er zwei Jahre zuvor in Rom aufgestellt hatte. Emmanouil Karalis lieferte starke Konkurrenz und gewann Silber mit 6,00 Metern, nachdem er höhere Sprünge nur knapp verfehlt hatte. Karalis versuchte sich an 6,20 Metern, scheiterte aber, während Duplantis alle seine Versuche im ersten Anlauf meisterte.
Bei den Marathonläufen dominierte die Finnin Alisa Vainio das Frauenrennen und gewann in 2:22:26 Stunden. Damit verbesserte sie den Meisterschaftsrekord um fast drei Minuten. Sie lag fast fünf Minuten vor der Ungarin Lili Anna Vindics-Tóth, die mit persönlicher Bestzeit von 2:27:21 Stunden Silber holte; die Britin Abbie Donnelly gewann Bronze in 2:27:33 Stunden. Im Männermarathon stellte der Deutsche Amanal Petros mit 2:09:11 Stunden einen neuen Meisterschaftsrekord auf. Petros setzte sich in der zweiten Hälfte des Rennens ab und hielt den Italiener Pietro Riva, der sieben Sekunden später ins Ziel kam, auf Distanz.
Der Weitsprung der Frauen war extrem knapp, nur sechs Zentimeter trennten die ersten Fünf. Larissa Iapichino sicherte sich Gold mit windunterstützten 7,00 Metern im ersten Versuch. Die Britin Jazmin Sawyers folgte mit Sprüngen von 6,95 und 6,99 Metern und landete damit einen Zentimeter hinter Iapichino. Die Französin Hilary Kpatcha belegte mit 6,98 Metern den dritten Platz, dicht gefolgt von der Portugiesin Agate de Sousa und Titelverteidigerin Malaika Mihambo. Georgia Hunter Bell holte mit einem starken Schlussspurt eine weitere Goldmedaille für das Gastgeberland über 1500 Meter in 4:07,78 Minuten. Amy Hunt schrieb Geschichte als erste Athletin, die vier Goldmedaillen bei einer einzigen Europameisterschaft gewann.
Italien beendete die Meisterschaften mit dem Sieg in der 4x400-Meter-Staffel der Männer und sicherte sich damit den ersten Platz im Medaillenspiegel in Birmingham.